ST. ANTONIUS SCHÜTZENBRUDERSCHAFT

Mantinghausen-Rebbeke e.V.

Wann geschah was?

Daten und Ereignisse, die unsere Bruderschaft geprägt haben.

Eine Idee ist wie ein Samenkorn, sie findet fruchtbaren Boden, keimt zu einem zierlichen Pflänzchen, wird gepflegt und beobachtet, bekommt starke Wurzeln, entwickelt sich zu einem stattlichen Baum und bringt schließlich in jedem Jahr reiche Frucht.

2007
Neue 1. Fahne

Anschaffung und Weihe einer neuen Fahne. Sie trägt auf der einen Seite das Abbild unseres Schutzpatron des hl. Antonius. Es ist eine Nachbildung vom Fensterbild in unserer Pfarrkirche. Auf der anderen Seite zeigt sie unser Vereinsemblem. Aus Anlass des Fahnenjubiläums unserer ersten Fahne wird der “Lebenslauf der Fahne” als kleine Schrift herausgegeben. (Zeitungsartikel)

Beim 50. Kreisschützenfest in Asseln erringt unser König Dirk Rübbelke den Titel "Kreiskönig".

4.1.2003
Neue Homepage

In der Generalversammlung wird die neu erstellte Internetseite den Schützenbrüdern vorgestellt und ist ab nun allen Interessierten weltweit
 zugänglich unter www.schuetzen-mantinghausen.de

Juli 1950
50 jähriges Jubelfest

Es wird das erste Schützenfest nach dem Krieg, am 1., 2. und 3. Juli als 50 jähriges Jubelfest gefeiert. Drei Blaskapellen und 13 Nachbarvereine nehmen daran teil. Mit dabei die Königin von 1900 und das Königspaar von 1925.

Erstmals spielt das Tambourkorps Boke im Festzug mit, dann bis 1956 wechselseitig mit Hörste und seitdem jedes Jahr.

Von der Gründung 1900 bis 1950 feierte man 24 Schützenfeste. Die Weltkriege, die Gemeindemission oder aber auch die schlechte wirtschaftliche Lage zwangen die Schützen oftmals dazu, auf das Feiern zu verzichten.

Von 1950 bis heute durften wir Gott sei Dank in jedem Jahr Schützenfest feiern.
Seit diesem Jahr begleiten die Schützen in Uniform die Prozessionen und bilden Spalier bei den Stationen.

1950
Umbenennung

Umbenennung des Vereins in „St. Antonius Schützenbruderschaft Mantinghausen-Rebbeke“ mit der ersten ordentlichen Satzung und der Eintragung ins Vereinsregister. Die Bruderschaft wird Mitglied der  historischen Erzbruderschaft vom heiligen Sebastianus der Erzdiözese Paderborn, so schreibt die Satzung. Es handelt sich hier um den „Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Köln e.V.“, Bezirksverband
Büren, Diözesanverband Paderborn. Laut Verfügung der zuständigen Militärregierung durften Zusammenschlüsse jeglicher Art nicht sein, es sei denn, dass sie kirchlichen oder religiösen Charakter hatten.

1939-1945
2. Weltkrieg

66 Gefallene und Vermisste unserer beiden Orte sehen die Heimat nicht wieder.

Zweiter Weltkrieg,

1939

Vor Beginn des Krieges zählt der Verein 120 Mitglieder.

1936

Die Offiziere tragen erstmals zur Uniform eine weiße Fliege. Der König trug sie schon ein paar Jahre vorher.

1929
St. Antonius Schützenverein Mantinghausen-Rebbeke

Dieses Jahr ist für den Schützenverein von besonderer Bedeutung. Die Schützen aus Rebbeke treten geschlossen dem Schützenverein Mantinghausen bei. Dies hatte sich folgendermaßen ergeben: Die Schützen aus Rebbeke, die        zahlenmäßig stark im Heimatschutzverein Mettinghausen vertreten waren, beharrten nach einigen Unstimmigkeiten darauf, alle fünf Jahre in Rebbeke ein gemeinsames Schützenfest zu feiern und auch Mitglieder aus Rebbeke in den Vorstand wählen zu können. Von den Schützen aus Mettinghausen wurde dies mehrheitlich abgelehnt. Da es nicht möglich war, eine Verständigung herbeizuführen, marschierten ca. 30 Schützen aus Rebbeke am späten Abend des Rosenmontages bei minus 20°C von Mettinghausen nach Mantinghausen. Beide Vereine hatten an diesem Abend ihre Generalversammlung. Der mündlichen Überlieferung nach wurden die Rebbeker in Mantinghausen freundlich aufgenommen, und man wählte auch Schützen aus Rebbeke in den Vorstand.
Seit dieser Zeit trägt der Verein den Namen „St. Antonius Schützenverein   Mantinghausen-Rebbeke“.

Vom Schützenfest erscheint am 13. Juni ein ausführlicher Zeitungsbericht im Patriot.

23.-25.5.1929
25 jähries Jubelfest

am 23., 24. und 25. Mai mit dem Königspaar von 1900 und mit 16 Nachbarvereinen. Den König schmückt zum Jubiläum eine neue Königskette mit den Orden aller bisherigen Könige.

1900
Gründungsjahr

Dieses Jahr ist als Gründungsjahr anzusehen. Eine Niederschrift über die Gründung ist uns leider nicht bekannt. Das älteste „Dokument“, das wir aus diesem Jahr besitzen, ist der Orden, der dem König des Schützenvereins verliehen wurde. Seit dem Jahr 1900 sind uns die Namen des jeweiligen Oberst und aller Königspaare bekannt. Bei dem Jubelfest 1925 haben sicherlich noch viele Gründungsmitglieder mitgefeiert. Dieses erste Vereinsjubiläum ist für uns heute die Bestätigung des Gründungsjahres. Welchen Namen der Zusammenschluss der Schützen 1900 getragen hat, ist nach den heutigen Erkenntnissen auch nicht vollkommen klar. So steht in der Fahne von 1907 „Schützenverein Mantinghausen“, und in der ersten Satzung aus dem gleichen Jahr ist die Rede von der „Schützengesellschaft Mantinghausen“.
Wir nehmen an, dass es sich um ein und denselben geselligen Verein gehandelt hat.

1887

Es wird ein Schützenfest, mehr ein Dorffest, der Orte Mantinghausen und Rebbeke gefeiert. Der Überlieferung nach auf Beinen Heide in Rebbeke. Diese Feste sind der Überlieferung nach öfter gefeiert worden.

1840

Aus Unterlagen der Kirchspielschützenbruderschaft Hörste e.V. zitieren wir:
„Bereits Anfang 1840 haben sich Einwohner des Kirchspiels Hörste, Garfeln, Öchtringhausen, Mettinghausen, Dedinghausen (gemeint: Niederdedinghausen), Rebbeke und Verlar, zusammengefunden und Statuten entworfen.
Am 25. Mai 1840 unterzeichneten 69 Einwohner aus den vorgenannten Orten die 1. Satzung des Kirchspielschützenvereins zu Hörste. (...)“ In dem Vorwort
dieser Satzung heißt es: „Seit undenklichen Zeiten hat das Kirchspiel Hörste, welches aus 7 Bauernschaften besteht, in jeder einzelnen Bauernschaft Fastnacht jährlich gefeiert, welche Lustbarkeit dann gewöhnlich drei Tage dauerte und
oft mit Streit und Zänkereien endete, weil sich junge Leute, welche dieses Fest alleine feierten, ganz überlassen waren. Es hat sich nun das Kirchspiel Hörste vereinigt, statt dessen ein Schützenfest zu feiern“.

1221

Von einer “Schutzwehr” wird in Boke erstmalig 1221 berichtet. Deren vermutlich erstes schriftliche Dokument ist eine Urkunde aus dem Jahre 1764.
Es handel sich hier um 22 Statuten in Form einer Satzung für das Schützenwesen, in denen zum einen eine sehr dichte Beziehung zur Kirche erkennbar ist, und zum anderen auch echte “Schützen”aufgaben sowie Schießübungen
und Marschordnungen verankert wurden. Im Festbuch zum 700 jährigen Jubelschützen- und Heimatfest 1921 zu Boke hießt es im Anschluss an die abgedruckten Statuten: “Später haben sich auch die Einwohner der anderen Gemeinden der Pfarrei Boke dieser Brudershaft angeschlossen”, also
vermutlich auch Schützen aus Mantinghausen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Boker Schützenverein unter dem Namen “St. Landolinus Schützenbruderschaft” neu gegründet.